Juni 2003
– Mit der
Modernisierung des Hauses Gürtelstraße 32a wurden zwei Wohnbereiche für
Menschen mit demenziellen Erkrankungen geschaffen. Einer der
beiden Wohnbereiche verfügt über 10 Plätze, auf dem zweiten Wohnbereich
finden 27 ältere Menschen ein Zuhause. Bei der Architektur und
Ausgestaltung der Räumlichkeiten wurden die besonderen Bedürfnisse
berücksichtigt.
Besondere Bedeutung kommt Erinnerungsgegenständen zu, sei es im Zimmer,
sei es in den Gemeinschaftsräumen. Der zu den beiden Wohnbereichen
gehörende Garten mit Springbrunnen und Hochbeeten fördert die
Wahrnehmungsfähigkeit und dient einerseits der Entspannung, weckt
andererseits Erinnerungen an längst Vergangenes und ist auch immer ein
Spiegel der verschiedenen Jahreszeiten.
Es wurde ein spezielles Konzept für diese Wohnbereiche entwickelt. Dieses
orientiert sich am personenzentrierten Ansatz von Tom Kitwood. Im
Mittelpunkt steht der Bewohner in seiner einzigartigen Persönlichkeit mit
seinen vorhandenen Fähigkeiten und Fertigkeiten.
Fortbildungen in gerontopsychiatrischer Betreuung und Pflege und
praxisbegleitende Gesprächsangebote vermitteln den Pflegekräften die
speziell für die Bewohner benötigten Kompetenzen.