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Am 11. April 2007 besuchte die Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales, Frau Dr. Heidi Knake-Werner, die Seniorenstiftung Prenzlauer Berg. Dabei nahm sie sich viel Zeit, um mit den Bewohnerinnen und Bewohnern sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stiftung ins Gespräch zu kommen.
Das Interesse von Frau Dr. Knake-Werner galt zunächst den Wohn- und Aufenthaltsbereichen im sanierten ehemaligen Plattenbau in der Gürtelstraße 32a, und sie überzeugte sich von der modernen Ausstattung der Räume und der freundlichen Bereitschaft der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Beim anschließenden Gespräch mit Vertretern des Heimbeirates, des Betriebsrates und der leitenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hatte die Senatorin Gelegenheit, sich über Qualität und Praxis der Betreuung pflegebedürftiger Menschen in den Einrichtungen der Stiftung informieren zu lassen. Zitiert sei an dieser Stelle Frau Malchin, Heimbeiratsvorsitzende des Hauses Gürtelstraße 32, die die Haltung der Bewohner wie folgt zusammenfasste: „Natürlich gibt es bei so vielen Menschen unter einem Dach unterschiedliche Befindlichkeiten. Aber wer sich hier nicht wohl fühlt, der ist selbst dran schuld. Denn für auftretende Probleme gibt es immer ein offenes Ohr.“
Angesichts der momentanen Diskussionen und Medienberichterstattungen machte Vorstandsvorsitzender Wilfried Brexel deutlich, dass die Stiftung daran interessiert sei, ihre erbrachte Qualität öffentlich auszuweisen und an der „Qualitätsoffensive für Berlin“ mitzuwirken. Damit traf er auch ein Anliegen der Senatorin, die die Leistungen der Pflegeanbieter stärker publik machen möchte, da Pflege in der Öffentlichkeit häufig nur bei negativen Schlagzeilen erscheine. Um dem zu begegnen, habe sie am „Runden Tisch“ [Anmerkung: Gremium von Fachleuten] zur Verbesserung der Pflegequalität in Berlin aufgerufen. Es sollten Kriterien für die Qualitätsbeurteilung gefunden und schrittweise umgesetzt werden („Qualitätsoffensive für Berlin“), so dass die Leistungen der Anbieter für pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen transparent werden.
Neben diesem Thema kamen weitere fachliche und politische Aspekte wie die medizinische Versorgung von Bewohnern oder die geplante Reform der Pflegeversicherung an diesem Nachmittag zur Sprache und wir haben uns gefreut, dass sich Frau Dr. Knake-Werner die Zeit für einen Besuch bei uns genommen hat.
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