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Seit Herbst 2006 wird das Projekt „Balance- und Krafttraining“, ein wissenschaftlich ausgewertetes Programm zur Vorbeugung von Stürzen, in der Stiftung erfolgreich eingesetzt. Vier Monate lang, zweimal in der Woche werden in kleinen Gruppen bei intensiver Betreuung durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Muskeln aufgebaut. Danach sind die Übungen nur noch einmal in der Woche nötig. Vor allem für besonders Sturzgefährdete – nach einem Schlaganfall, bei Demenz oder sonstigen Beeinträchtigungen – sind die Übungen eine wichtige Vorbeugemaßnahme.
Mit einem solchen Programm sollen die Folgen von Stürzen vermindert, und gleichzeitig soll die Sicherheit der Bewohner von Pflegeeinrichtungen erhöht werden. Die AOK bringt sich dabei aktiv ein, sei es durch finanzielle Unterstützung für Mitarbeiterschulung und „Trainingsgeräte“, sei es durch Begleitung der teilnehmenden Einrichtungen und Auswertung der Ergebnisse.
Etwa zehn Prozent der Bewohnerinnen und Bewohner der Stiftung haben bereits am Programm teilgenommen. Zwar lassen sich Stürze leider trotzdem nicht vermeiden, aber erste Erfolge zeichnen sich ab. So ist das ehrgeizige Ziel aller Beteiligten, dass sich die Sturzzahlen um 25 Prozent senken werden. Bis zu einer aussagekräftigen Auswertung im Oktober werden noch viele Bewohnerinnen und Bewohner – Spaß ist wohlgemerkt dabei – ihre Übungen mit Hanteln und Gewichtsmanschetten machen.
Presse: Sturzprophylaxe in der Seniorenstiftung (Berliner Woche vom 4. April 2007)
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