Neujahrsempfang 2004

Januar 2004 Die Seniorenstiftung Prenzlauer Berg startete am 14. Januar 2004 mit ihrem alljährlich beliebten Neujahrsempfang in das neue Jahr. Der Einladung des Vorstands waren viele gefolgt, die mit der Seniorenstiftung und den Seniorenheimen in Verbindung stehen und sie offensichtlich gut im Gedächtnis haben. Unter den Gästen waren BewohnerInnen der Heime, VertreterInnen der Heimbeiräte, Angehörige, Geschäfts- und Kooperationspartner, Prominente aus Politik und Verwaltung und MitarbeiterInnen aus allen Bereichen.

Namentlich zu nennen seien der Präsident des Deutschen Bundestages Wolfgang Thierse, die Bundestagsabgeordnete Petra Pau, der Partei- und Fraktionsvorsitzende der PDS Stefan Liebich sowie Marion Seelig und Rainer-Michael Lehmann vom Abgeordnetenhaus Berlin. Von der Bezirksverordnetenversammlung Pankow war eine Reihe Abgeordneter gekommen, von der Verwaltung des Bezirkes der stellvertretende Bezirksbürgermeister und Kuratoriumsvorsitzende der Seniorenstiftung Johannes Lehmann und Stadtrat Martin Federlein. Eine besondere Freude war es uns, zwei Damen willkommen heißen zu dürfen: die neue Landesvorsitzende des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Barbara John und Käte Tresenreuter vom Sozialwerk Berlin.

Die charmanten Musikerinnen des Duos Musette von der Komischen Oper ließen schon beim Eintreffen der Gäste rechte Festlaune aufkommen, die in den folgenden Begrüßungs- und Grußworten weiter getragen wurde. Unser Vorstandsvorsitzende Wilfried Brexel ließ in seiner heiteren und spritzigen Rede keinen Zweifel daran entstehen, dass Festlaune in unseren Häusern durchaus keine Eintagsfliege ist – ob in alltäglichen Gesprächen und Kontakten zwischen den Generationen oder auf den zahlreichen Feiern, die dem Leben in unseren Häusern ein wesentliches Gepräge geben. Dies ist ein wichtiger Teil der Wohn- und Betreuungsqualität für unsere BewohnerInnen und MitarbeiterInnen.

Vor allem an die Adresse der Politik ging die Einschätzung des Vorstandsvorsitzenden, dass eine derzeit von Expertenkommissionen vorgeschlagene Kürzung der Leistungen der Pflegeversicherung für die stationäre Pflege wohl der falsche Weg sei, die Schwierigkeiten unseres Sozialversicherungssystems zu lösen. Hier wären Lösungen wünschenswert, die bei aller Wirtschaftlichkeit die individuellen Bedürfnis- und Lebenslagen von älteren BürgerInnen und ihren Hilfesystemen auch künftig berücksichtigten.

Dass die Seniorenstiftung mit zukunftsfähigen Lösungen rechnet und selbst solche anstrebt, zeigt ein Blick auf ihre eigene Entwicklung: im Sommer 2004 wird die dritte Baumaßnahme abgeschlossen und die BewohnerInnen beziehen "ihr" Seniorenheim Stavangerstraße wieder, gleich anschließend beginnt die Baumaßnahme Gürtelstraße 33. Hier werden bezahlbare Seniorenwohnungen nach modernstem Standard entstehen, bezugsfertig ab Ende 2005.

Alle weiteren Redebeiträge setzten den Tenor unseres Vorstandsvorsitzenden fort: Wolfgang Thierse appellierte an die Gestaltungskraft jedes einzelnen in unserer Gesellschaft und hob dies als besondere Fähigkeit der Seniorenstiftung Prenzlauer Berg hervor. Johannes Lehmann freute sich, dass ihm die Grußworte bereits aus dem Munde genommen wurden - unbeabsichtigt von Frau Saager, ehemalige Kuratoriumsvorsitzende, mit dem Verlesen eines Briefes übernommen. Angehörige bedankten sich in diesem für eine wunderschöne Weihnachtsfeier im Dezember. Getanzt, gelacht und gefeiert wurde hier, Bewohner wie Angehörige wurden von freundlichen und zugewandten MitarbeiterInnen mit einem Festtagsgefühl beschenkt – und dieses sei kein Einzelfall. Auch Käte Tresenreuter wünschte, dass es in viel mehr Seniorenheimen so sein solle, wie in der Seniorenstiftung Prenzlauer Berg.

Solchermaßen eingestimmt setzte sich auch der diesjährige Neujahrsempfang in angeregter Atmosphäre fort. Kulinarisch mit einem ansprechenden Buffet der hauseigenen Küche verwöhnt, nutzten alle Gäste die Gelegenheit zu ausführlichen Gesprächen, neuen Kontakten und etwas Entspannung im Alltag.

Wir wünschen uns für das Jahr 2004, dass sich die Gelegenheiten zu solchen Begegnungen fortsetzen und uns das Wohlwollen der BewohnerInnen, Angehörigen und Partner erhalten bleibt. Geben Sie die positiven Gedanken an all jene weiter, die uns noch nicht kennen! 


Seitenanfang
Inhaltsverzeichnis