Seniorenstiftung Prenzlauer Berg

Neue Bewohner sind eingezogen

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Das Tierhaus der Seniorenstiftung Prenzlauer Berg hat neue Bewohner bekommen: Passend zur Osterzeit sind einige Seidenhuhnküken eingezogen – und wenn sie ausgewachsen sind, können sie die Seniorinnen und Senioren täglich mit frischen Eiern versorgen.
Seidenhühner stammen wohl ursprünglich aus Asien. Sie sind kleiner als unsere einheimischen Hühner, besitzen fünf Zehen und sind an ihrem ausgefranst wirkenden Federkleid zu erkennen. Durch die spezielle Beschaffenheit ihrer Federn sind sie flugunfähig und können gut in offenen Gehegen gehalten werden.

Therapiestunde mit Schwein Albert

Die zwei- und vierbeinigen Bewohner im Tierhaus der Seniorenstiftung Prenzlauer Berg sind wieder vollzählig. Seit Ende August ist Minischwein Heinz nicht mehr allein am Koben: Ein kleiner „Albert“ ist eingezogen, der nicht nur die Herzen aller Bewohnerinnen und Bewohner im Sturm erobert hat, sondern auch einer seltenen Art angehört: Albert ist ein Kune Kune-Schwein, eine Rasse, die ursprünglich aus Neuseeland stammt und fast ausgestorben war. In der Sprache der einheimischen Maori bedeutet Kune Kune „fett und rund“, was die kompakte Körperform mit kurzen Beinen und stumpfer Schnauze gut beschreibt. Besonderes Kennzeichen sind zwei Troddeln unter dem Kinn, die „Piri-Piri“ genannt werden.
Derzeit sind Fressen, Schlafen und Stromern Alberts Lieblingsbeschäftigungen. Doch in der Seniorenstiftung hat er auch eine Aufgabe: Er ist nicht nur Gefährte, sondern hilft auch bei therapeutischen Runden. Diesem Auftrag kam er nun zum ersten Mal nach. Noch ist er klein und verhältnismäßig leicht. So kann er auf dem Tisch spazieren gehen, während ihn die Seniorinnen und Senioren streicheln.

Neuigkeiten aus dem Tierhaus

Es ist Sonntag, der 14. August 2011. Die Sonne scheint, und die großen Tiere sind auf der Wiese unterwegs. Das Göttinger Minischwein Heinz wird mit einer Leine ins Grüne geführt, und die Kamerunschafe Sarotti und Chili sind sehr zutraulich geworden. Das Tierhaus hat Zuwachs bekommen: die weißen Hühner Krümel und Mathilde waren von Anfang an da, aber jetzt gibt es auch die Braunen Amanda und Henriette. Neben den Meerschweinchen Sara und Susa tummeln sich fünf Kaninchen: Zaika, Ben, Alex, Hermi und Fridolin im Gatter.
Aber die Idylle trügt, denn vor einiger Zeit ist Minischwein Albert gestorben. Heinz lebt seitdem allein in seinem Stallareal. Ob ihn das stört, ist schwer einzuschätzen. Aber es soll sich ändern: Ein neues Schwein wird kommen. In wenigen Tagen ist es soweit!

Sarotti, Albert, Gerda und Co.

Im Zuge des Neubaus in der Gürtelstraße 33 wurde am Rand der Grünanlage ein neues Tierhaus errichtet, das die neuen vierbeinigen und geflügelten Hausgenossen beherbergt. Unter Bewohnern und Mitarbeitern waren Namensvorschläge gesammelt und die treffendsten von einer Jury vergeben worden. Ein Pfleger kümmert sich um die Kamerunschafe Sarotti und Chili, die Göttinger Minischweine Albert und Heinz, die Hühner Gerda und Snowy sowie Kaninchen und Meerschweinchen. Für viele Seniorinnen und Senioren gehört der Weg zum Tiergehege zu ihrem täglichen Spaziergang. Wer möchte, kann sich den kleinen Zoo gern selber anschauen.