Die Seniorenstiftung im Jahr 2016

Die Fülle des Lebens sichtbar machen

  • Im Stadtteilzentrum Pankow...
  • ...füllte sich am 4. April der Raum im Erdgeschoss
  • Bezirksstadträtin Lioba Zürn-Kasztantowicz (m.), Gertraude Wagner (r., Stadtteilzentrum) und Wilfried Brexel (Seniorenstiftung) gaben die Einführung.
  • Dann wurde Sekt oder Saft serviert,...
  • ...die Gäste erhoben ihr Glas...
  • ...und die Ausstellung war eröffnet.
  • Dann wurden die ausgestellten Fotos begutachtet
  • Schauen Sie einfach selber herein!

„Anstiftung zum Leben“
Im Jahr 2013 entstand die Idee, einen Foto-Wandkalender für die Seniorenstiftung Prenzlauer Berg zu erstellen. Fotografin Nadine Stanke, die sich in der Stiftung ehrenamtlich engagiert, erklärte sich sofort bereit, bei dem Projekt mitzuwirken. Eine Projektgruppe beriet über Inhalte und übernahm die nötigen Vorbereitungen. Dann begannen die fotografischen Sitzungen.
Ergebnis war der beeindruckende Fotokalender „Anstiftung zum Leben - 2014“, der im Dezember 2013 fertiggestellt werden konnte. Inzwischen liegt bereits die dritte Ausgabe vor. Zugleich ist damit eine Sammlung faszinierender Aufnahmen entstanden, die nun in einer Ausstellung im Stadtteilzentrum Pankow, Schönholzer Str. 10, zu sehen ist. Neben der bestechenden Qualität der Fotos lässt sich in den Motiven auch etwas von Freiheit und Lebensfreude im Alter wie auch von der zugewandten Begleitung der Seniorenstiftung erahnen.

Bei der Eröffnung am 4. April 2016 waren einige der Porträtierten und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stiftung dabei. Für das Stadtteilzentrum berichtete Gertraude Wagner über die Arbeit des Hauses. Der Vorstandsvorsitzende der Seniorenstiftung, Wilfried Brexel, erzählte von der Entstehung der Fotos und Bezirksstadträtin Lioba Zürn-Kasztantowicz gab ihrer Freude Ausdruck, dass die Aufnahmen der Stiftungs-Wandkalender nun auch der Öffentlichkeit gezeigt werden. Mit dem anschließenden Sektempfang war der Weg freigegeben, die Exponate zu besichtigen. Auf drei Etagen können die Fotos – für jedermann mit einem Aufzug gut erreichbar – besichtigt werden.

Frühjahrsmüdigkeit oder Frühlingsgefühle?

  • Obwohl die Räume wohnlich geschmückt sind...
  • ...zieht es die Seniorinnen und Senioren ins Freie,...
  • ...denn die Sonne scheint und Sträucher...
  • ...und Bäume zeigen ihre Blütenpracht
  • In den gepflegten Gartenanlagen...
  • ...zeigen die Blumen ihre schönsten Farben
  • Im Seniorenrestaurant sind die Plätze im Freien begehrt...
  • ...und auch das Tierhaus ist gut besucht
  • Die Schafe lassen sich streicheln,...
  • ...Kaninchen und Seidenhuhn erkunden das Gehege
  • Doch einige scheinen frühjahrsmüde zu sein
  • Heinz verschläft den warmen Tag...
  • ...und auch Albert ruht sich aus
  • Und während sich die Blüten der Magnolie öffnen,...
  • ...träumt der Erpel von seiner Angetrauten

Nach dem sonnigen Osterwochenende scheint der Frühling langsam einziehen zu wollen. In den Gärten der Stiftung sprießen Blumen und an den Bäumen und Sträuchern öffnen sich die Knospen. Die Seniorinnen und Senioren zieht es bei dem warmen Wetter zu einem Spaziergang mit ihren Angehörigen und Freunden durch die gepflegten Gärten. Auch im Seniorenrestaurant sind die Plätze gut besetzt. Am Tierhaus schauen die Besucher den Zwei- und Vierbeinern zu. Während sich die Kamerunschafe verwöhnen lassen, Kaninchen und Hühner die Gegend erkunden, scheinen die Schweine unter Frühjahrsmüdigkeit zu leiden. Auch die jährlich eintreffenden Stockenten sind wieder da – derzeit allerdings nur der Erpel – und keiner weiß, ob er nur müde ist oder von seiner Ente träumt. Wahrscheinlich beides...

Alles „beim ALTEN“ im NEUEN Jahr?

  • Musikalisch wurde der Empfang eingeleitet
  • Der Vorstandsvorsitzende Wilfried Brexel ergriff das Wort
  • Dank an langjährige...
  • ...und ganz „frische“ Mitarbeiter der Stiftung
  • Es gab Blumen für die „Models“ des neuen Wandkalenders...
  • ...und Präsente für die Geschäftsführer der Tochtergesellschaft, Frau Mehnert und Herrn Schüler
  • Margit Hankewitz vom Sozialwerk Berlin e.V. überreichte ein Bild
  • Bundestags-Vizepräsidentin Petra Pau wird von Stefanello (l.) und der Flotten Lotte (r.) in die Mitte genommen
  • Die Bezirksstadträtinnen Christine Keil (l.) und Lioba Zürn-Kasztantowicz
  • Gute Laune bei der ehemaligen Kuratoriumsvorsitzenden Ines Saager (l.) und Sergeant Siegfried Fischer von der Heilsarmee
  • Einrichtungsleiter Clemens Schulze-Beiering (l.) im Gespräch mit dem Abgeordneten Stephan Lenz, MdA
  • Die Bundestagsabgeordneten (v.l.n.r.) Klaus Mindrup und Cansel Kiziltepe und die Bezirksverordneten Rona Tietje und Thomas Bohla
  • Sängerin Dagmar Frederic (m.) und Mann (l.) mit Entertainer Siggi Trzoß
  • Die Stadtälteste Edith Udhardt (l.) und Ex-Bürgermeister Reinhard Kraetzer
  • Architekt Eckhard Feddersen (l.) und Kuratoriumsmitglied Matthias Böttcher
  • Dann lockte das Büfett,...
  • ...die Musik setzte wieder ein...
  • ...und es war Raum für Gespräche und Austausch

Musikalisch beschwingt begann der Neujahrsempfang zum Jubiläumsjahr am 13. Januar 2016 im großen Saal der Gürtelstraße 32. Die Seniorenstiftung Prenzlauer Berg kann auf 20 Jahre erfolgreiche Arbeit zurückblicken – und so waren viele Gäste aus Politik und Gesundheitswesen gekommen, um diesen Anlass zu feiern.
Im Mittelpunkt stand traditionell der Dank an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, dem Vorstandsvorsitzender Wilfried Brexel bei seiner Ansprache Ausdruck verlieh. Das Pflegestärkungsgesetz und andere Gesetze des vergangenen Jahres hätten Verbesserungen für die Betreuung der Seniorinnen und Senioren gebracht, fuhr er fort. Das neue Pflegestärkungsgesetz 2 soll den bürokratischen Aufwand im Pflegealltag senken – auf jeden Fall werde es viele organisatorische Änderungen mit sich bringen.
In ihrem Grußwort dankte die Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages Petra Pau den Stiftungsmitarbeitern ebenfalls. Sie äußerte den Wunsch, dass die vielen Menschen, die aufgrund von Krieg und Vertreibung ihre Heimat verlassen müssten, in unserem Land wieder Hoffnung und Zukunft finden mögen und wünschte ein friedlicheres Jahr 2016. Verbunden mit Dank und guten Wünschen wies die Kuratoriumsvorsitzende und Bezirksstadträtin Lioba Zürn-Kasztantowicz auf die vielfältigen Aufgaben dieses Jahres hin, die zu meistern seien.

Mit dem chinesischen Sprichwort: „Reichtum ist viel, Zufriedenheit ist mehr – Gesundheit ist alles“ wünschte der Vorstandsvorsitzende ein gutes neues Jahr.